Einzelkämpfer tun sich schwer
Posted on Januar 26th, 2012 by adminKomplizierte Haushaltsführung
Wer alleine wohnt, muss sich mit Problemen plagen, die eine Familie nicht hat. Obwohl eine Einzelperson nicht so viel Müll macht, muss sie die ganze Arbeit alleine erledigen. Auf Dauer kann das ziemlich stressig sein. Bei einer Krankheit muss der Haushalt ruhen. Unordnung ist hier vorprogrammiert. Es muss keine Verletzung sein, die eine Person außer Gefecht setzt. Wenn auf der Arbeit Überstunden anfallen, gibt es keinen Ausweg. Die Karriere steht immer im Vordergrund. Leider gibt es keinen, der im Haushalt einspringt. In einer Familie wäre das anders. Notfalls könnten die Kinder Ordnung schaffen, sofern sie mindestens 16 Jahre alt sind. Boden wischen kann jeder. Bei einem Singlehaushalt gibt es solche Optionen nicht. Wenn man nicht daheim ist, wird das Haus davon nicht sauberer. Auch wenn es nur eine Wohnung ist, darf sie nicht dreckig sein. Endlich Urlaub! Ab nach Afrika und das für ganze zwei Wochen. Nach dieser Reise wartet daheim das große Chaos. Alles ist total verschmutzt. Die Regale sind voller Staub und müssen frisch gewischt werden – sofern man nicht im Dreck ersticken will. Bei einem Spiegelschrank ist das nicht anders. Mit etwas Glück ist die Glasfläche gerade noch sauber, doch das Innenleben kann sich sehen lassen. Lüften ist angesagt! Auf dem Schrank setzt sich gerne Staub an, doch den sieht sowieso keiner. Wer in dieser Hinsicht etwas sauberer ist, muss wohl auch oben putzen.

Zusammenarbeit zahlt sich aus
Mit einem Partner funktioniert die Welt viel leichter. Alle Aufgaben lassen sich auf zwei Personen aufteilen. Wenn die Küchenzeile dreckig ist, kann eine Person abspülen, während die andere alle Herdplatten wischt. Das nennt sich moderne Arbeitsteilung. Falls sich Kinder im Haushalt befinden, können ihnen Dienste übertragen werden. Wenn sie jünger sind, reicht es absolut aus, wenn sie den Tisch decken. Das ist eine gute Übung für die Zukunft. Denn eines Tages müssen sie für sich selbst sorgen und da gibt es keine Eltern, die ihnen alles befehlen. Die Aufgaben müssen mit der Zeit gesteigert werden. Während es am Anfang nur kleinere Dienste sind, kommt das Zimmerputzen bald hinzu. Sie müssen lernen, mit ihren eigenen Sachen umgehen zu können. Kein Mensch stellt sich später vor sie hin und repariert ihnen ihr kaputtes Auto – zumindest nicht kostenlos. Jeder Fehler wird finanziell bestraft. Wer für sein Zimmer selbst verantwortlich ist, lernt solche Dinge schon von klein auf. Natürlich bedeutet das auch eine Entlastung für die Eltern. Sie müssen nicht mehr alle Kleinigkeiten erledigen, die täglich anfallen. Dazu gehören auch Aufgaben wie Müll aufräumen.
Wie der Vater, so der Sohn
Doch nicht immer läuft die Haushaltsführung reibungslos ab. Es gibt dafür viele Gründe. Einer davon ist der Vater. Wenn er für seine Kinder ein schlechtes Vorbild ist, färbt sich das auf sie ab. Im Haushalt kümmert sich die Mutter um alle Kleinigkeiten, der Mann macht nichts. Natürlich passt das der Frau nicht und sie versucht, ihren Partner zu motivieren, ihr beim Putzen zu helfen. Doch er legt seine Füße hoch und liest Zeitung. Er ignoriert sie gnadenlos. Da die Kinder diese Szene mit eigenen Augen beobachten durften, lernen sie aus diesem Verhalten. Leider ziehen sie die falschen Schlüsse und stehen der Mutter nicht bei. Sie orientieren sich immer am Starken und hierbei hat der Vater gewonnen. Also ignorieren auch sie in Zukunft Anweisungen, die sich auf das Putzen beziehen. An diesem Beispiel wird deutlich, wie wichtig eine richtige Erziehung ist. Das trifft nicht nur auf die Kinder, sondern auf jede Beziehung zu. Gartenbänke sind etwas Schönes und es macht Spaß, auf ihnen Zeit zu verbringen. Doch auch sie müssen sauber sein. Es ist fair, wenn sich beide Partner um den Haushalt kümmern.
